21. Dezember 2008
„Tomita beendet seine Karriere mit einer Bronzemedaille!“
’Ich bin glücklich’ ///
(Sankei Sports, 16.12.08, 5:02)
http://www.sanspo.com/sports/news/081216/spq0812160503000-n1.htm
Letzter Tag des Weltcups (14. Dezember in Madrid).
Zum Abschluss einen „Watanabe“, einen gestreckten Doppelsalto mit 1 ½ Drehungen. Der Weltcup war der letzte Wettkampf für Hiroyuki Tomita (28, Central Sports). Er war einer der Top-Turner in Japan. Er bekam am Reck 15.325 Punkte und wurde dritter. Er hat an der Olympiade in Athen 2004 zum Gewinn der Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb beigetragen. Er gewann ebenfalls den Mehrkampf an den Weltmeisterschaften 2005. Aber er hat kürzlich seinen Rücktritt nach dieser Saison angekündigt. Am Podium wurde er beim „Abschluss seiner Karriere“ vom warmherzigen Klatschen umgeben.
Vor der Reckübung, welche die letzte seiner Karriere war, machte er eine kleine Verbeugung. „Ich möchte meine Karriere mit schönem Turnen beenden.“ Gesagt, getan; sein schönes Turnen mit gestreckten Knien und Zehen.
Zuerst zeigte er ein „F“-Flugelement, den „Kalman“. Dann zeigte er einen grossen Schwung und ein el-grip Element. Er hat den Schwierigkeitsgrad seit seiner „goldenen Zeit“ nicht gemindert. Das letzte Element war der „Watanabe“. Es war das gleiche Element, welches er in Teamfinale an den Olympischen Spielen in Athen 2004 so bravourös gezeigt hatte.
Jedoch hier war die Grenze. Er konnte die Landung nicht stehen und beführte mit den Händen den Boden. „Der letzte Teil; es war schwer“, sagte Tomita. Aber er gewann die Bronzemedaille. Wenn er die Landung gestanden hätte, hätte es eventuell zu Gold gereicht.
Im Stadion wurden Japan-Flaggen, die mit „Arigatou, Tomita“ beschrieben waren, geschwenkt. Als der Lautsprecher seinen Rücktritt verkündete, bekam er viel Applaus. „Ich bin glücklich, da ich in dieser schönen Atmosphäre auftreten konnte.“ Auf dem Podium lächelte er und begutachtete die Medaille in seinen Händen.
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[Tomitas Kommentar] (14. Dezember)
http://www.plus-blog.sportsnavi.com/jpngym/article/169
(über seine Reckübung)
Ich denke, es ist schade. Trotzdem denke ich „so ist es halt“. Ich konnte den Fehler nicht vermeiden, da ich meinen Körper nicht so bewegen konnte, wie ich es wollte, obwohl ich den Fehler kommen sah. Aber ich bin froh, dass ich bei meinem letzten Wettkampf auf dem Podium stehen konnte.
Ich freue mich, dass so viele aus Japan angereist sind und auch die Leute aus Spanien mich angefeuert haben. So konnte ich in einer schönen Atmosphäre auftreten.
Vor dem Wettkampf dachte ich nur: „Ich werde mein Bestes geben, damit ich später nichts zu bereuen habe“. Dann konzentrierte ich mich auf meine Übung.
Ich spürte keinen speziellen Druck. Aber ich fühlte die Freude, dass ich hier auftreten konnte.
Ich zeigte eine gute Übung am Barren, die Landung ausgenommen. Auch am Reck war die Landung das einzige schlechte Element.
Frage1: Der Fehler.
Meine Kraft reichte nicht bis zum Schluss. Ich versuchte, ihn vorher zu verstecken, aber es klappte heute nicht.
Frage2: Ich glaube, Ihre Übung war sehr schön, ausser einigen Fehlern.
Ich wollte immer schön Turnen und dachte, es sollte bis zum Schluss so sein.
Übersetzung: Takami und Hiroyuki and Kohei Cafe



