Verfasst von: michaela | 11. Februar 2009

Übersetzer gesucht

18. Dezember 2008

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist dieser Blog zu einem grossen Teil Hiroyuki Tomita und Kohei Uchimura gewidmet. Ich dachte, ich mache den Blog besser erreichbar für Fans aus verschiedenen Ländern. Ich würde gerne verschiedene Versionen des Blogs machen. Ich arbeite schon an einer rumänischen Fassung. Sie ist hier

Viele von euch werden diese zwei Turner wohl auch bewundern. Es ist immer schön, neue Fans zu treffen, aber es ist noch schöner, wenn man mit ihnen in der eigenen Sprache kommunizieren kann. Für manche ist es schwer, sich in Englisch auszudrücken, darum möchte ich ihnen eine Möglichkeit geben, ihre Gedanken und Gefühle zu teilen!

Es wäre grossartig, den Blog in so viele Sprachen wie möglich zu übersetzen. Also falls mir jemand helfen möchte, wäre ich sehr froh. Alles, was ihr braucht, sind gute Kenntnisse in einer anderen Sprache als Englisch, Rumänisch, Spanisch oder Deutsch.

Wenn jemand interessiert ist, kann er hier einen Kommentar hinterlassen oder mich direkt kontaktieren:

anniegulica@yahoo.com

anagulica@gmail.com

Vielen Dank für eure Hilfe! Ich weiss sie sehr zu schätzen!

Verfasst von: michaela | 1. März 2009

Die neuesten Gerüchte über Hiroyuki Tomita

23. Februar 2009

Dies ist wahrscheinlich nicht, was ihr hören wollt, aber ihr müsst es wissen.

Nach Takami kursiert in Japan das Gerücht, dass Tomita sich bald verloben wird. Die Glückliche ist eine Turnlehrerin aus der Osaka Präfektur. Sie war Lehrerin des Shiroma Sports Club 2007. 2008 wurde sie Turnlehrerin an der High School in Osaka.

Sie wurde an vielen Wettkämpfen in den Zuschauerrängen gesehen. Sie lief mit Tomitas Blumenstrauss am Toyota International. Beide waren im gleichen Auto.

Einer ihrer Schüler erwähnte in seinem Blog, dass sie kündigen und nach Tokyo ziehen wird, um zu heiraten.

Noch ist nichts bestätigt, es sind nur Gerüchte.

Verfasst von: michaela | 1. März 2009

Probeturnstunde – 11. Feb.

23. Februar 2009

Hallo Hiroyuki Tomita Fans!
Entschuldigt, dass ich den Blog in letzter Zeit nicht aktualisiert habe, aber ich war ziemlich beschäftigt!

Jetzt möchte ich euch alle über den letzten Turn-Anlass, an dem Tomita eingeladen war, informieren.

Hiroyuki Tomita nahm an einer Turnprobestunde in Ono-City teil.
Sie war am 11. Februar in Ono City in der Hyogo Präfektur.

Tomita war dort als Lehrer eingeladen.
Hier ist ein Blog über diesen Anlass.
Kuro-san’s Blog
Takami hat ihn übersetzt!
Vielen Dank Takami!

“Ono City Turnanlass” (11. Februar 2009)
Ich bin sehr müde, aber ich kann nicht schlafen.
Also schreibe ich den Bericht.
Aber ich schlafe schon halb, also, wenn ich einen Fehler mache, werde ich ihn korrigieren.

~~~
Der Anlass fand in einer normalen Turnhalle statt.
Ich weiss nicht, ob 1000 Personen dort waren, aber es waren sicherlich viele Leute.
Auf der ersten Etage, waren die, die an der Auszeichnung teilnahmen, die Kinder und deren Eltern.
Die zweite Etage war für die Zuschauer.
Auf einmal erblickte ich eine „Central“ Jacke.
Ich konnte ebenfalls eine „MONCLER“ Jacke sehen.
Ich war sehr neugierig.

Die „Turnstunde“ war um 15.00 angesetzt, aber sie begann ein bisschen früher.
Das Lied „Eikou no Kakehashi“ (ruhmreiche Brücke) wurde gespielt und Tomita erschien.
Er trug seine „Central“ Jacke und war liebenswürdig wie immer.
„Bitte geniesst den Tag und versucht euer Bestes!“, sagte er.
Dann begannen die Kinder und die Trainer mit dem Stretching.

Übrigens Tomita und der vorsitzende Trainer(?) machten das Stretching bei derselben Matte.
Der Trainer hatte seine Schuhe nicht ausgezogen, weil sie die Matte nicht berührten.
Tomita aber zog seine Schuhe aus. So ist er halt.

Nach dem Stretching begannen die Kinder auf den 6 Matten Rollen vorwärts zu machen. (Nach den Vorwärtsrollen wurde der Schwierigkeitsgrad erhöht. Dann mussten sie Vorwärtsrollen mit gespreizten Beinen und Vorwärtsrollen in den Handstand machen).
Tomita lief herum.
Zuerst schaute er den Kindern zu.
Manchmal fragte ihn der Trainer, wie ein Element zu machen sei.
Wenn er gefragt wurde, antwortete er jedes Mal ernst.

Dann nahm er das Mikrophon… aber er sagte nichts (lacht), dann sagte er etwas zu den Kindern, aber diese bemerkten es nicht… (bitteres Lächeln).
Viele Kinder umringten ihn und schüttelten ihm die Hände… (lacht).

Was mir am meisten gefiel, als er die Matten wieder richtig geordnet hatte. Die Matten verschoben sich ein wenig, als die Kinder darauf übten.
Tomita hat dies bemerkt, hat dies aber niemandem gesagt und hat die Matten wieder richtig angeordnet (auch das Staff hatte es nicht bemerkt).

Seine Art, wie er lief war – er beugte seine Knie nicht!
Er zeigte dann einen Handstand und einen gebückten Handstand.
Beide waren sehr schön!

~Fragen&Antworten~
Bevor es zu den Fragen und Antworten kam, musste er über die Matte laufen, damit er auf dem für ihn reservierten Stuhl Platz nehmen konnte.
Als er über die Matte lief, hüpfte er nicht über die Matte. So ist er halt. Ich dachte dann, dass er so wohlerzogen und so niedlich war.

Die Kinder und ein Teil der Zuschauer auf der zweiten Etage stellten Fragen.

F1. Ist es Ihnen je übel geworden, wenn Sie sich zu oft gedreht hatten?
A. Das ist eine häufig gestellte Frage (lacht). Mir wurde noch nie übel. Wahrscheinlich wegen des Trainings…

F2. Wie viele Sprünge machen Sie beim Sprung?
A. Ein paar Athleten haben sich in einer Fernsehsendung herausgefordert, aber ich habe daran nicht teilgenommen. Also, ich weiss es nicht (lacht). (Wahrscheinlich 8, wie ich es damals in der Schule machte).

F3. Was war Ihr Traum in Ihrer Kindheit? Haben Sie diesen Traum je aufgegeben?
A. Ich träumte davon, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, als ich etwa in der 6. Klasse war. Ich habe nie daran gedacht, diesen Traum aufzugeben. Ich glaube, wenn du denkst “ich möchte aufhören” oder “ich möchte eine Pause”, wirst du getestet. Wenn du so denkst, dann ist es vielleicht Zeit, sich weiterzuentwickeln.
Also, versuch dein Bestes.

F4. Was ist Ihr Lieblings-Essen? Auf was achten Sie, wie zum Beispiel auf genügend Schlaf?
A. Ich mag Hamburger Steak und Curry Reis und so. Als Sportler mochte ich Fleisch. Aber jetzt, da ich fast 30 bin, fange ich an Fisch zu mögen. Vor allem mag ich Sushi. (Bemerkung des Autors: Ich denke Tomita sagte „Sashimi“, aber ich kann mich nicht mehr richtig erinnern…)
Wegen dem Schlafen, nicht spät aufzustehen ist normal. Zudem, achte ich darauf, mich auszuruhen, wenn ich Ferien habe.

F5. Wie oft drehen Sie sich am Reck?
A. Ich weiss nicht ganz, wie oft… Ich habe nie gezählt, wie viele „grosse Schwünge“ machen kann, aber… hmmm, wahrscheinlich kann ich mich drehen, bis meine Hände loslassen.

F6. Welches war Ihr Lieblingsfach? Und welches ist Ihr Lieblingsgerät und welches ihr schlechtestes?
A. Mein Lieblingsfach war Turnen. Mein bestes Gerät ist der Barren und mein Lieblingsgerät ist das Reck.
Mein schlechtestes Gerät, welches ich auch am immer schon wenigsten mochte, ist… der Boden.
Mein Lieblingselement ist der „Kalman“. Am Barren der „Morisue“ und „Belle“. Ich war gut in den Elementen, bei denen man in der Luft Drehungen machen muss.
Also ich bin schlecht am Boden.
Ich konnte keine hohen Sprünge und Saltos machen…, also…ich mag den Boden nicht (bitteres Lächeln).

F7. Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie an den Olympischen Spielen in Athen Gold gewannen? Welches war Ihr glücklichster Moment?
A. Vor dem letzten Gerät, dem Reck, war ich sehr unter Druck.
Dann dachte ich, „kann ich die Übung machen“?
Der Gewinn der Goldmedaille war ein glücklicher Moment.
Es ist immer noch ein sehr schöne Erinnerung.
(Dann vergass er die andere Frage). Was war Ihre andere Frage?
Mein glücklichster Moment…lassen Sie mich überlegen…aber ich denke, es war mein ganzes Leben als Turner.
Ich habe harte Zeiten erlebt, aber ich konnte die Goldmedaille in Athen gewinnen und hatte viel Schönes erlebt in dieser Zeit.
Vor allem nach den Olympischen Spielen in Athen haben mich viele Leute unterstützt. Also denke ich, ich war glücklich.

F8. Der Druck der Olympischen Spiele.
A. Es war anders als an anderen Meisterschaften.
Die Atmosphäre änderte sich komplett.
(Um es zu meistern), muss man das Training intensivieren und an sich selbst glauben.
Auch ist es gut, wenn man sich fragt, wieso der Druck auf einem lastet.
Ausserdem kann man eine spezielle Mission erfüllen oder seine Verantwortung auf sich nehmen auf einer solchen Bühne.
Dann sollte man denken, dass man dankbar sein sollte für die Verantwortung und seine Übung mit Zuversicht zu turnen.
Dies macht die Stärke aus und man wächst daran.

F9. Haben Sie eine feste Freundin?
A. Ich denke, das gehört nicht hier hin (bitteres Lächeln). Also werde ich hier nichts dazu sagen.

F10. Wie viel Schokolade haben Sie am Valentinstag bekommen? Und haben Sie alles gegessen?
A. Ich weiss nicht genau, wie viel Schokolade ich genau bekommen habe…denn ich habe es nie gezählt. Wie auch immer, ich mag Schokolade und esse alles.

~~~
Das ist alles!
Ich glaube, es wurde noch Anderes gefragt (aber ich erinnere mich nicht mehr daran).
Nachdem er die Blumen von den Kindern erhalten hatte, ist er gegangen.

Als er ging, trug er seine „MONCLER“ Jacke und hielt seinen Blumenstrauss.
Er zeigte wie gewöhnlich sein Lächeln und winkte, dann stieg er in ein Taxi.

Entschuldigung für die lange Geschichte
Hätte ich sie aufteilen sollen?
Ich denke, ich gehe jetzt schlafen…“

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Für weitere Informationen: Hiroyuki & Kohei Fan Cafe

Verfasst von: michaela | 12. Februar 2009

Hiroyuki Tomita – „unentwegte Ästhetik“

7. Februar 2009

NHK hat am 31. Januar eine 45-minütige Dokumentation über Hiroyuki Tomita ausgestrahlt. Es ist wahrscheinlich die letzte Dokumentation, die wir über ihn sehen werden.
Es ist eine Mini-Biografie über Tomitas Turnerleben. Sie beginnt mit seiner Kindheit und zeigt seine Entwicklung im Turnen.

Das Video ist sehr unterhaltsam mit Kommentaren von Tomita selbst. Sie beinhaltet neue Fotos von ihm von seiner Kindheit und der Schulzeit!
Tomita berichtet über seine Gefühle und Emotionen, die er während der Olympiade in Athen hatte. Sie zeigt ihn auch in Melbourne, als er Weltmeister wurde. Die Änderung des Wertungssystems beeinflusste ihn enorm und er hat sich abgemüht, ob er sich von nun an auf die schwierigen Elemente oder auf die „Schönheit“ seiner Ausführung konzentrieren sollte.
Sie berichtet auch von den Weltmeisterschaften 2006 und 2007, der Olympiade in Peking und von seinem letzten Auftritt am Weltcup Finale in Madrid.
Geniesst das Video und teilt eure Eindrücke!

unentwegte Ästhetik – Video

Für ausführlichere Informationen besucht bitte Hiroyuki and Kohei Cafe

21. Januar 2009

Das Metorpark Hotel Nanjing hat kürzlich 18 Mitglieder der japanischen Turn-Nationalmannschaft, angeführt von dessen Cheftrainer, empfangen. Der Silbermedaillengewinner im Mehrkampf der Olympischen Spiele in Peking, Kohei Uchimura, und seine Mannschaftskollegen wohnen im Hotel, während sie ein 8 Tage-Training im Nanjing Institut für physische Erziehung absolvieren.

Quelle: China Hospitality News

Verfasst von: michaela | 12. Februar 2009

Hiroyuki Tomita vs. Arashi

16. Januar 2009

Der japanische Turner Hiroyuki Tomita, der kürzlich zurückgetreten ist, erschien in der TV Show „VS Arashi“, die am 10. Januar auf Fuji TV lief.

In dieser Show spielen die Gäste verschiedene Spiele mit den Mitgliedern von der Band Arashi. Viele von den Spielen verlangen eine gute Kondition. Normalerweise dauert die Show 30 Minuten, doch dieses Mal war es eine 2-stündige Spezialausgabe.

Hier ist das Team der Athleten:

tomitavsarashi1 

Choi Hong-man, Tomita Hiroyuki, Atsuhito Uchida, Koki Kameda,
Haruka Hirota, Shingo Katayama, Daisuke Miura

Tomita nahm nur ein einem Spiel, dem “Klettern”, teil und er war spitze. Er holte 550 Punkte bei einem Durchschnitt von 300 Punkten! Er kletterte so schnell und elegant. Hier ist ein Video, in dem ihr ihn sehen könnt, wie er einen Sprung am Trampolin macht und wie er geklettert ist. Er ist fabelhaft und sein Lächeln ist aussergewöhnlich!

Leider hat das Team der Athleten nicht gewonnen, obwohl sie die höchste Punktzahl hatten. Sie verloren das Finale im „Rolling Coin Tower”. :(

Verfasst von: michaela | 12. Februar 2009

Tomitas zweite Karriere

10. Januar 2009

Die japanischen Zeitungen berichteten, dass Hiroyuki Tomita seine Trainerkarriere diesen Frühling beginnen wird!
Hier ist der Artikel:

http://hochi.yomiuri.co.jp/sports/etc/news/20090110-OHT1T00016.htm

“Das Gold-Duo von Athen, Tomita & Kashima starten ihre zweite Karriere”(10. Januar 2009, 6:01 ; The Sports Hochi Shimbun)

Der Olympiasieger mit dem Team von Athen, Hiroyuki Tomita (28, Central Sports), der in dieser Saison zurückgetreten ist, wird als Trainier der Juntendo Universität arbeiten.
Dies wurde am 9. Januar bekannt gegeben.

Takehiro Kashima (28, Central Sports), ebenfalls Olympiasieger mit dem Team, wird seine zweite Karriere als Sport- und Gesundheitsinstruktor starten und an der Daito Bunka Universität arbeiten.

Das Duo führte die Rückkehr des „Turnen Japans“ an und wird gleichzeitig als Lehrer anfangen.-
Sie waren auch Teil der Mannschaft, welche in Peking Silber gewann.
Es war die zweite aufeinander folgende Medaille mit der Mannschaft.
Kashima trat nach dem Toyota International im November zurück, Tomita nach dem Weltcup Finale in Spanien im vergangenen Dezember.

Beide wollen Trainer werden.
Tomita wird auch als Trainer des Turnclubs der Juntendo Universität arbeiten.
Die Juntendo Universität hat ein sehr starkes Team, welches in der letzten Saison an der Interkollegialen Meisterschaften gewonnen hat.

Minoru Kanou (57), der Trainer des Clubs und Nationaltrainer der Männer an der Olympiade in Athen sagte: „Ich denke, dass es für ihn manchmal schwer sein wird, sich ans Lehren zu gewöhnen, weil sich die Position so schnell verändert hat.
Trotzdem denke ich, dass er einen “Goldmedaillen-Effekt“ bringen wird.
Ich freue mich auf ihn.“

Kashima hat zurzeit noch nicht geplant, dass er den Club der Universität trainieren würde.
Aber das Sekretariat der Universität und des Sportzentrums sagte: „Wenn sich die Erwartungen auf dem Kampus erhöhen und sich die Umgebung entwickelt, wird es vielleicht klappen.“
So wie es scheint, planen sie Kashima als Trainer anzustellen.

Tomita war Mehrkämpfer und zeigte das „schöne Turnen“.
Er streckte seine Zehen aus und wurde einer der Top-Turner der Welt.
Kashima war ein Spezialist am Pauschenpferd und seine Stärke war die Dynamik der Aufführung. Er war auch Weltmeister am Pauschenpferd-
Beide wissen, wie anstrengend es ist, Sport zu betreiben. Beide werden einen neuen Anfang als Lehrer machen und jetzt die Studenten bewerten.

VIELEN DANK an plasma für die Unterstützung!
Übersetzung von Takami7 und Hiroyuki and Kohei Cafe

Verfasst von: michaela | 12. Februar 2009

Meister des Turnens

5. Januar 2009

Es ist noch nicht lange her, als Fuji TV die Dokumentation “Meister des Turnens” zeigte. Sie handelt hauptsächlich von den japanischen Meistern Kohei Uchimura und Koko Tsurumi. Hisashi Mizutori und Hiroyuki Tomita werden auch gezeigt.

Teil 1
Teil 2

Credits: Fuji TV, mokuya und Hiroyuki and Kohei Cafe
Übersetzung von Takami7

Meister des Turnens” (29. Dez. 2008, : Fuji TV) : {1}

[Kapitel 0] (0:00-0:05) ; “die Fahne”
; “Meister des ??”

[Kapitel 1] (0:05-1:45) ; “Härte für ältere Personen”
(1). Ende 2008
; Erzähler: “Ende 2008. Die Kritik an älteren Personen und ihrer Finanzen ist besonders hart in diesem Winter.”; @Artikel: “Spezieller Pensionsplan für über 75″, “Grosse Depression”, “Wie wird die spezielle Krankenversicherung für über 75 sein?”

;Erzähler: “in dieser Ära werden die Leader mit hohen Tempo jünger.”
; @Artikel: “Judoka, Nakamura, der in der Heisei-Periode geboren wurde, gewann die Bronzemedaille ”

;Erzähler: “Es ist schwer für ältere Personen, in dieser Ära zu leben… ”

(2). Junge Generationen
; Erzähler: “Generationenwechsel. Die Zeit steht nicht still.”

; a. Misato Nakamura (19, Judoka)

; @Zeitungr: “Golfer, Ryo Ishikawa sagte, ‘es war schwer.’ “
; b. Ryo Ishikawa (17, Golfer) : (Kommentator) :”Ryo Ishikawa, der 17 Jahre alt ist. Er gewann die Tour zum ersten Mal!”

; Erzähler: “Voll mit Fähigkeiten. Die vibrierenden Körper. “

; c. Tadashi Kagawa (19, Fussballspieler): “Ich wurde in Heisei 1 geboren, am 17. März. Ich bin Tadashi Kagawa, 19 Jahre alt. Ich möchte zur Weltmeisterschaft.”

; d. Kosei Miura (19, Jockey): “Ich wurde in Heisei 1 geboren, am 19. Dezember. Ich bin der jüngste Jockey. Ich bin Kosei Miura, 19 Jahre alt.”

(3). Der ältere Mann
; Mann : “Ich wurde in Showa 11 geboren, am 1. Januar. Ich bin Minoru Nosue, 72 Jahre alt.”

; Erzähler : “Ein Wechsel der Generationen. Wenn die ältere Person im Rampenlicht stehen möchte, muss sie Besonderes tun. Die trivialen Dinge lassen die Zeit nicht einfach stoppen.”

[Kapitel 2] (1:45-2:40); “Turnen”
; (Telop : “Meister der ??” )
; Erzähler2(=N2) : “In der Welt des Sports werden die alten Reihen jünger. Es gibt Sportarten, bei denen die Meister bei den Männern und den Frauen noch Teens sind.”

; (Telop : ??’s Die japanischen Meister sind jetzt, Männer: 19 Jahre alt, Frauen:16 Jahre alt)

; N2 :”Für den Senior fliesst der Strom der Zeit. Kennen Sie solche Sportarten?”

; Kohei Uchimura: “Ich bin in Showa 64 geboren, am 3. Januar. Ich bin 19 Jahre alt. Kohei Uchimura. Ich bin der Meister der japanischen Turner.”

; Koko Tsurumi : “Ich wurde in Heisei 4 geboren, am 28. September. Koko Trusumi. Ich 16 Jahre alt und die Meisterin der japanischen Turnerinnen.”

[Kapitel 3] (2:40-2:51) : ”Die verbliebene Zeit ist knapp”
; N2: “Jetzt sind die Athleten in der Turnerwelt Teens. Die verbliebene Zeit für die Senioren wird mit jeder Sekunde weniger. Das ist der aktuelle Stand im japanischen Turnen.”

[Kapitel 4] (2:51-3:31) “Olympiade 2004 in Athen”
; N2: “Der Auslöser dieser neuen Ära war eine Szene vor vier Jahren.”

; Kommentator : “Dieser ’doppelte Rückwärtssalto gestreckt mit zwei Drehungen (Watanabe)’ wird die Brücke zum Ruhm sein!! Sehr gut gemacht!! Es gelang ihm!! “

; Kohei : “Ich war so berührt, dass ich Gänsehaut bekam. Ich dachte ’grossartig’.“

; Koko : “Ich dachte ‘wow…’. 9. Klasse, 8. Klasse, 7. Klasse, oh, 6. Klasse. Es war, als ich in der 6. Klasse war. Ich war sehr beeindruckt. Ich konnte nicht zu viel sagen. Ich starrte nur auf den Fernseher.”

[Kapitel 5] (3:31-4:51) : “Olympiade 2008 in Peking”
; N2: “Das Verlangen schuf ein bestimmtes Ziel und beschleunigte das Wachstum der Mädchen und Jungs.”

“Kohei Uchimura, der 19. Jahre alt wurde, gewann die Silbermedaille im Mehrkampf als Teen. Das war etwas, das nicht einmal Tomita zu Stande gebracht hat.”
“Auch im japanischen Frauenteam erscheint ein Superstar.”

; Tchieko Tsukahara (japanischer Trainer) :”Ihr Name bedeutet ‘Regenbogen’ in Kanji Schrift und man sagt ‘Ko-ko’. (cf. Ihr Name bedeutet ‘Regenbogen-Kind’ Kanji Schrift.) Wie Sie wissen, sagt die Tradition ’wenn man einen Regenbogen sieht, werden Träume wahr’. Also dachte ich, dass ’sie dem japanischen Frauenturnen in Zukunft helfen könnte’.“

; N2 : “Der Schüler, der Tomitas Auftritt am TV sah, nach einem Intervall von 40 Jahren.
(Telop: die japanische Frauenmannschaft wurde nach einer 40-jährigen Durstrecke 5.)
Auch jetzt, sie gilt als ’Hoffnung’.”

; Interviewer : “Du wurdest 5. Glückwunsch!”
; Koko: “Vielen Dank. Ich kann es nicht glauben. Ich denke, dadurch dass meine Mannschaftskolleginnen hart gearbeitet haben, konnten wir es zu Stande bringen. Ich bin sehr glücklich.”

(Telop : 3. September, “ Die Versammlung der Rückkehrer von der Olympiade in Peking”)
; N2 : “Das japanische Turnen strebt jetzt nach der Weltmeisterschaft in London 2009. Zudem strebt es nach den Olympischen Spielen in London 2012. Es läuft und läuft.“

Verfasst von: michaela | 12. Februar 2009

Tomitas Frauengeschmack?

27. Dezember 2008

Habt ihr euch je gefragt, welchen Typ von Frau Tomita mag? Ich zweifle nicht daran. Aber ihr braucht eure Hirne nicht mehr zu foltern, denn hier wurde das Geheimnis gelüftet.

Nach den Olympischen Spielen wurden einige Interviews mit Tomita als Gast aufgezeichnet. Schaut mal hier:

Tomita wurde hier übers Heiraten und über den Typ Frau, den er bevorzugt, befragt. Wie ihr vielleicht im Video gehört habt, antwortete er schnell und klar:

„Kitagawa Keiko-san“

Kitagawa Keiko ist eine japanische Schauspielerin und ein ehemaliges Model. Sie ist 22 und wurde durch ihre Rolle in „The Fast and Furious: Tokyo Drift“ berühmt.

Sie studiert Handelswissenschaft an der Meiji Universität.

Sie beschreibt sich selbst als eine Person, die es mag zu Hause zu bleiben, die gerne DVDs schaut und Musik hört und die gerne Bücher liest. Als sie gefragt wurde, was sie tun würde, wenn die Welt morgen untergehen würde, antwortete sie: „Bücher lesen“. Sie schwimmt auch gerne, vor allem Rückenschwimmen. Sie hat einen Kater, der Jill heisst.

Hier ist ihr persönlicher blog

Also was denkt ihr über Tomitas Frauengeschmack?

26. Dezember 2008

Teil 4

Komatsu:
Viele Goldmedaillen, die Chinas Team in Peking gewann, waren unter dem neuen Wertungssystem; mit dem A Wert, der mehr „zählt“ als der B Wert.

Tomita:
Ja, das ist richtig, aber ich denke nicht, dass die Silbermedaille der japanischen Mannschaft als „Niederlage“ gewertet werden kann. In meiner Sicht ist das Turnen ursprünglich eine Sportart ohne Wettbewerb. Es gibt keinen Zufall oder Eintagsfliegen in diesem Sport. An Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen kann ein Turner nur Elemente zeigen, die er auch im Training sicher beherrscht. An den Olympischen Spielen war für mich das Streben nach dem schönen Turnen mein einziger Wunsch, also habe ich mich nicht sehr um die anderen Turner gekümmert. Tatsächlich waren die Schwere und die Ausführungen der Elemente der chinesischen Turner überragend. Sie verdienen die höchste Wertschätzung. Was jedoch die Schönheit betrifft, war Japan besser als China.

WAS WAR DER GRUND FÜR DEN STURZ VON DEN RINGEN

Komatsu:
Sie haben als Mehrkämpfer im Teamwettbewerb, im Mehrkampf und an einzelnen Geräten teilgenommen. Gibt es einen Unterschied zwischen dem Mannschaftswettbewerb und dem Mehrkampf?

Tomita:
Ich denke, dass das Turnen grundsätzlich eine Einzelsportart ist. Aber das Spezielle am Mannschaftswettbewerb ist, dass jeder versucht, seine Fähigkeiten und Stärke einzubringen. Wenn das erste Teammitglied eine saubere und sichere Übung zeigt, erzeugt dies eine besondere Atosphäre im Team, wobei die Noten der folgenden Mitglieder steigen und steigen. Ich habe schon viele Wettbewerbe erlebt, aber im Mannschaftswettbewerb war ich meistens besser als an Einzelwettbewerben. Es lag wahrscheinlich daran, dass man sich auf die anderen verlässt und ihnen vertraut. In Peking waren wir darauf fokussiert, jedem im Team eine Rolle zu geben. Wenn wir einen Mannschaftskollegen losgeschickt haben, hatten wir vollstes Vertrauen in ihn. Daraus folgte, dass im Teamfinale alle ihr Bestes gaben und dass wir uns natürlich gegenseitig bei uns bedankten.

Komatsu:
Beim Abgang vom Reck im Teamfinale haben Sie Ihre Lippen zusammengepresst, im gleichen Moment aber schien der Anflug eines Lächelns in Ihrem Gesicht erkennbar zu sein.

Tomita:
Meine Reckübung im Teamfinale war fast perfekt, also hatte ich das Gefühl, dass ich das, zu was ich im täglichen Training im Stande bin, auch hier umsetzen konnte. Aber das wichtigste war, dass wir es zusammen bis am Schluss geschafft haben.

Komatsu:
Im Mehrkampf wurden Sie vierter, bedauern Sie den Sturz von den Ringen nicht?

Tomita:
Im Turnen kann ein Sturz jederzeit leicht passieren, also habe ich es einfach akzeptiert. Trotzdem war der Sturz wirklich unerwartet für mich. Es war für mich das erste Mal, dass in meinem Turnerleben so etwas passierte. Die Ursache war nicht ein Fehler meinerseits oder die körperliche Schmerzen, sondern es war ein Rutscher zwischen dem Ring und dem Ringhandschuh. Es ist ein Unfall, der in 99.9% der Fälle kaum passiert, aber er geschah an der Olympiade. Ich war sehr überrascht über den Unfall, aber ich geriet nicht in Panik. Ich wusste, dass es im Turnen keine Sicherheit gibt, dass alles klappt oder in anderen Worten: alles konnte passieren, also habe ich diesen Unfall einfach so angenommen und akzeptiert.

Komatsu:
Welche Wirkungen hatte der Sturz auf Ihren Körper?

Tomita:
Während des Sturzes war ich mir nicht Bewusst, wo die Decke und wo der Boden war. Als ich runter fiel, landete ich rücklings auf dem Boden, so dass die Wirkung auf meinen Körper ziemlich drastisch war. Kurz nach dem Unfall dachte ich, dass ich nicht fähig wäre, den Wettbewerb fortzuführen. Ich hatte besonders Schmerzen am Nacken wie bei einem Schleudertrauma. Als ich den Nacken kühlte, fingen meine Knie und der Rücken wieder an zu schmerzen und ich war nervös, dass ich womöglich zum Aufgeben gezwungen wäre. Darum habe ich die drei Minuten fürs Aufwärmen am nächsten Gerät dazu genutzt, die Funktionalität meines Körpers zu untersuchen; z.B. wie viel Schwung ich erzeugen konnte oder in welcher Position ich am meisten Schmerzen hatte etc. und nicht fürs Einturnen. Nach dem Aufwärmen habe ich erkannt, dass ich im Stande war, den Wettkampf trotz Schmerzen fortzuführen, worüber ich sehr erleichtert war. So war ich fest entschlossen, nicht aufzugeben und an den nächsten drei Geräten zu turnen. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, als ich es geschafft hatte, an den letzten drei Geräten zu turnen. Vielleicht können es die anderen Leute nicht verstehen, aber die Beendigung des Mehrkampfs hat für mich mehr Wert als einer Medaille. Ich bin sicher, es lag am harten Training, weshalb ich nach einem solchen Unfall mein Bestes geben konnte. Ich war auch sehr glücklich, dass ich die Elemente mit dem gleichen Schwierigkeitsgrad turnen konnte, während ich unter schlimmen Schmerzen in den Knien, am Nacken und am Rücken litt. Deswegen bin ich stolz auf vierten Platz im Mehrkampf der Olympischen Spiele in Peking und werde dies mein Leben lang nicht mehr vergessen.

Komatsu:
Also waren Sie nicht in der besten Form, als Sie an den Einzelgeräten teilnahmen?

Tomita:
Ich spürte die Schmerzen immer noch, aber ich war deswegen nicht pessimistisch. Tatsächlich habe ich diese Freude, die Übungen zu zeigen und dieses spezielle Gefühl, welches man nur an Olympischen Spielen hat, eher genossen. Zum Beispiel fürs Pauschenpferd kann ich sagen, war es meine beste Übung, die ich jemals in meiner Karriere gezeigt habe. Das einzige, was ich bereue, war der Abgang vom Reck. Bis zum Abgang war alles perfekt, also wollte ich wirklich schön landen.

Komatsu:
Was war der Grund des Fehlers?

Tomita:
Ich war zu sehr um die Landung bemüht, so habe ich die Drehungen beim Abgang „überkontrolliert“. Daraus folgte, dass die Landung nicht in einer aufrechten Haltung war und ich es nicht verhindern konnte, einen grossen Schritt zu machen. Trotzdem freute ich mich aus ganzem Herzen. Es war der glücklichste Moment für mich und ich gab all mein Bestes, obwohl ich keine Medaille holen konnte.

Komatsu:
Meinen Sie, dass es Wichtigeres gab, als eine Medaille zu gewinnen.

Tomita:
Wenn man Turnen schaut, dann wird man wahrscheinlich über die körperlichen Fähigkeiten eines Turners überrascht sein. Man wird denken, dass sie einem Zirkusakrobaten oder einem „Cyborg“ gleichen, jedenfalls alles anderem, als einem normalen Menschen. Aber tatsächlich ist Turnen für Menschen und nicht für „Cyborgs“. Jedes Element ist das Resultat des täglichen Trainierens von Handständen, Liegestützen, Sit-ups, der Stärkung der Rückenmuskulatur etc. Eine Medaille zu gewinnen, bedeutet einen Sieg einzufahren, aber jede Übung ist eigentlich nur die Demonstration der Anstrengungen eines Turners. Also jedes Mal, wenn ich eine Übung beendet habe, erinnerte ich mich selbst an die vergangen Tage, welche ich dem Turnen gewidmet habe. Ich vermute, jeder Turner würde solche Emotionen haben.

Komatsu:
Sind Sie sicher, dass Sie es nicht bereuen, ihren Rücktritt angekündigt zu haben?

Tomita:
Ich habe nicht mit einer solchen Erfüllung gerechnet, wenn ich mir mein Karriereende vorgestellt habe. Ich hoffe nun, dass ich solche wundervolle Gefühle im Turnen als Trainer an die nächste Generation weitergeben kann.

***
Viele bedauernswerte Mitteliungen über Tomitas Rücktritt werden noch kommen, aber sein Entschluss, sich zurückzuziehen, scheint festzustehen. Tausende von Tomitas Worten in diesem Interview zeigten mir eine tiefe Attraktivität fürs Turnen und das unendliche Potential des menschlichen Körpers.

***

Übersetzung: Mathilde und Hiroyuki and Kohei Cafe

Vielen Dank, Mathilde!

Verfasst von: michaela | 12. Februar 2009

Gedanken eines unglaublichen Turners – Hiroyuki Tomita, Teil 3

26. Dezember 2008

Teil 3

DIE OLYMPIADEN IN ATHEN UND IN PEKING MITEINANDER VERGLICHEN

Komatsu:
Von Athen zu Peking. Was sind Ihre Gefühle über diese zwei Olympiaden, an denen Sie Medaillen gewonnen haben?

Tomita:
Zuerst möchte ich klar stellen, dass die Olympischen Spiele von Athen und Peking einen jeweils ganz anderen Stellenwert für mich haben. In Athen hatte ich weder Zweifel noch Zögern; ich tat einfach mein Möglichstes. Auf der anderen Seite hat sich vor der Olympiade in Peking das Wertungssystem drastisch geändert. Ich war gezwungen, mir zu überlegen, ob ich mehr schwere Elemente versuchen sollte, um einen höheren A-Wert zu erreichen. Es gab mir die Möglichkeit mein Turnen zu überdenken. Daraus folgerte ich, dass ich nur nach dem schönen Turnen streben wollte. Als ich also in Peking ankam, war ich mir über diesen Punkt sicher. Während diesen zwei Olympiaden hatte ich Schmerzen, fühlte die körperliche Müdigkeit und musste mich vergegenwärtigen, wie das Turnen sein sollte. Mit diesem Hintergrund, bedeutet die Silbermedaille von Peking mehr als die Goldmedaille von Athen.

Komatsu:
Das neue Wertungssystem wurde Anfang 2006 eingeführt. Was waren die Gefühle eines Turners über die Änderung?

Tomita:
Ehrlich gesagt, verstand ich die Art zu werten unter dem neuen Wertungssystem nicht ganz. Der Standard der Wertungen variierte von Wettbewerb zu Wettbewerb. Ich vermute, die Wertungsrichter taten sich auch schwer mit der Änderung. Unter dem alten Wertungssystem konnte man sich auf die Genauigkeit jeder Elemente fokussieren und somit eine 10 erreichen. Seit dem neuen Wertungssystem wurde jeder Turner dazu gezwungen, sich zu überlegen, wie viele schwere Elemente er in einer Übung zeigen will. Daraus folgte, dass sowohl die Turner als auch die Wertungsrichter mehr Wert auf die A-Note als auf die B-Note legten. Das neue Wertungssystem wurde ursprünglich mit dem Ziel der FIG eingeführt, mehr Wert auf die Schönheit und die Sorgfalt zu legen und gleichzeitig mehr schwierige Elemente zu zeigen. Jedoch tendierte jeder im Turnerfeld, spektakuläre Elemente zu zeigen, welche die Wertungsrichter mit hohen Punkten belohnten.

Komatsu:
Durch Ihr Streben nach dem „schönen Turnen“ konzentrierten Sie sich auf die B-Note, auf welche weniger Wert gelegt wurde, und sorgten sich nicht viel um eine hohe A-Note. Hatten sie eine Möglichkeit, sich dafür zu entscheiden?

Tomita:
An der Weltmeisterschaft 2007 war ich sehr unentschlossen. Nachdem ich eine Serie von Fehlern begangen hatte, wurde ich im Mehrkampf 12. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass ich vom neuen Wertungssystem „betrogen“ wurde. Ich hatte eine Krise, dachte, dass mein Turnen unvollendet sei und dass ich verlieren würde, wenn ich nichts dagegen tun würde. Ich sah voraus, dass für mich die Olympischen Spiele in Peking die letzten sein werden. Und so wurde der Wunsch, an meinem Ideal des schönen Turnens festzuhalten, immer erkennbarer. Darum war ich ziemlich entschlossen in der Vorbereitung für die Olympiade in Peking. In der Vorbereitung sprach ich mit Take und wir versicherten uns, nach welcher Art des Turnens wir strebten. Wir waren uns einig. Wenn ich jetzt zurückblicke, schaffte ich es aufgrund der schmerzlichen Niederlage der letzten Weltmeisterschaft, mich zu entschliessen. Wäre ich besser gewesen, wäre ich Anfangs der Olympischen Spiele immer noch unentschlossen gewesen, nach welcher Art des Turnens ich streben sollte.

Komatsu:
Sie, Kashima und die anderen Mannschaftskollegen haben sich zusammen angestrengt, dass alle ihr eigenes Turnen verfolgen. Und ich vermute es resultierte daraus, dass Sie eine grosse Anzahl von Leuten beeindrucken wollten, welche die Wettbewerbe schauten.

Tomita:
Ich bin mir dessen ziemlich bewusst. Nachdem alle Wettbewerbe vorbei waren, konnte ich sagen, dass ich eine glückliche Zeit während der Olympiade hatte, weil ich mir sicher darüber war, was wir taten. Tatsächlich kam mir viel Wertschätzung entgegen, dass das Turnen Japans das schönste aller teilnehmenden Länder war. Sogar jetzt noch bekomme ich Briefe von In- und Ausländern, für die ich sehr dankbar bin. In den Briefen wird die Begeisterung für das japanische Turnen ausgedrückt. Darum bin ich überzeugt, dass das Turnen, wonach ich immer gestrebt habe, die absolut richtige Wahl war.

Übersetzung: Mathilde und Hiroyuki and Kohei Cafe

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